Subscribe via RSS Feed Folgen Sie uns auf Google Plus

34% des weltweiten Online-Handels sind mobil

Kategorie Online, Unternehmen 8. April 2015

Shopping über Smartphones und Tablets wächst weiter

34 Prozent aller eCommerce-Transaktionen werden weltweit per Tablet oder Smartphone getätigt. Das geht aus einer Untersuchung von Criteo, einem Technologieunternehmen für Performance-Marketing, hervor, die jetzt vom Statistischen Bundesamt (statista) veröffentlicht wurde. In Deutschland beläuft sich der Mobilanteil demnach auf 30 Prozent der Onlinekäufe. Besonders populär ist Mobile-Shopping offenbar in asiatischen Ländern. So werden in Japan mehr als die Hälfte aller Online-Transaktionen mit mobilen Geräten abgewickelt. Die Untersuchung basiert auf Transaktionen im Wert von mehr als 160 Milliarden US-Dollar bei über 3.000 Online-Händlern im ersten Quartal 2015.

Infografik: 34% des weltweiten Online-Handels sind mobil | Statista

Mehr Statistiken finden Sie bei Statista

„Dieser deutliche Trend hin zum mobilen Online-Handel war bereits Ende vergangenen Jahres deutlich zu erkennen“, betonte Joe Rahn von dem Auricher Unternehmen SEOnovum – Online Marketing Management – gegenüber dem Handelsforum. Dies müsse man vor allem vor dem Hintergrund des enorm steigenden Online-Handels sehen. In diesem Jahr erwarte der Online-Handel noch einmal einen kräftigen Schub. Nach dem HDE-Online-Monitor (Handelsverband Deutschland) seien im vergangenen Jahr rund 18 Prozent der Umsätze im Online-Handel bereits mobil erwirtschaftet worden. „Die große Verbreitung von Smartphones und Tablets, sowie die immer bessere technische Ausstattung der Geräte machen das mobile Einkaufen zunehmend zum Erfolgsmodell“, zitierte Rahn den stellvertretenden HDE-Hauptgeschäftsführer Stephan Tromp. Besonders in den Branchen, in denen ohnehin schon hohe Umsatzanteile online erwirtschaftet würden, seien Smartphone und Co. beliebte Shoppinghilfen.

HDE-Hauptgeschäftsführer Tromp hatte Ende vergangenen Jahres bereits betont: „Smartphones sind nicht nur direktes Einkaufsmedium, die Handys bieten Händlern und Kunden vor allem die Chance, offline und online intelligent miteinander zu verknüpfen.“ Die Zukunft liege genau in dieser Verbindung beider Kanäle, im sogenannten Cross-Channel-Handel. Stationäre Händler müssten prüfen, ob es für sie Sinn mache, auch im Internet für ihre Kunden da zu sein. Denn die große Mehrheit an Kunden erwarte Online-Präsenzen aller Händler.

„Der Handel steht mit der fortschreitenden Digitalisierung vor einer der größten Herausforderungen seit Jahrzehnten“, meinte Joe Rahn weiter. Das Internet, das Netz der Dinge, sei inzwischen fester Bestandteil des Alltages. Hierauf müsse sich jedes Unternehmen einstellen. Hierzu gehöre gerade die Veränderung im mobilen Bereich des Internets.

BloggerAmt