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Die Logistikachse Ems setzt auf Nachhaltigkeit

Kategorie Kammern, Unternehmen 10. Juni 2015

Logistikachse Ems: Neue Broschüre mit dem Thema „Nachhaltigkeit in der Logistik“

Gruppenbild mit (von links): Prof. Dr. Ingmar Ickerott, Jacob Weets, Helmut Weermann und Holger Keuper.

Sie stellten die neue Broschüre „Nachhaltigkeit in der Logistik“ vor (von links): Prof. Dr. Ingmar Ickerott, Jacob Weets, Helmut Weermann und Holger Keuper.

„Nachhaltigkeit in der Logistik“ lautet der Titel einer neuen Broschüre, die jetzt die Logistikachse Ems vorgestellt und herausgeben hat. In der Broschüre werden unter anderem nachhaltige Best-Practice-Beispiele aus den Unternehmen präsentiert. „Wir wollen mit dem Printwerk dazu beitragen, dass sich der Gedanke nachhaltigen Wirtschaftens in der Logistik der Ems-Achse weiter ausbreitet und dauerhaft etabliert. Dazu haben wir unter anderem konkrete Umsetzungsbeispiele aus der Region zusammengestellt“, sagt der Netzwerkmanager der Logistikachse Ems, Helmut Weermann, während eines Pressegespräches am Campus Lingen.

Best-Practice-Beispiele aus der Logistikachse

Redakteur Holger Keuper vom medienbüro emsland hat Unternehmen aus der Region Ems-Achse besucht und nachhaltige Projekte zusammengetragen und in der Broschüre als Best-Practice-Beispiele festgehalten. Bei der Auswahl wurde das Team der Logistikachse Ems durch Prof. Dr. Ingmar Ickerott unterstützt. Ickerott lehrt am Campus Lingen der Hochschule Osnabrück Betriebswirtschaftslehre mit Schwerpunkt Logistikmanagement. „Was Nachhaltigkeit anbelangt, so stellt sie die Logistikbranche vor besondere Herausforderungen. Längst ist die Logistik eng verflochten mit den Produktionsprozessen der Kunden“, so der BWL-Professor. Künftig werde der langfristige Erfolg der meisten Unternehmen stark von der Umsetzung nachhaltiger Geschäftsmodelle abhängen. Hierbei beinhaltet Nachhaltigkeit sowohl ökologische Prozesse, wie zum Beispiel die Reduzierung der CO2 Emissionen, ökonomische Prozesse, wie die Optimierung von Wertschöpfungsketten oder auch sozialökonomische Aspekte, wie die Implementierung von Work-Life-Balance Modellen.

„Nachhaltigkeit ist für Logistiker nichts Neues“

„Nachhaltigkeit ist für Logistiker nichts Neues, auch wenn wir sie in der Vergangenheit so nicht beim Namen genannt haben“, ist auch Netzwerkmanager Weermann überzeugt. Alles was zum Beispiel durch gezielte Maßnahmen zur Reduzierung von Kraftstoffverbrauch führe, reduziere gleichzeitig die CO2-Belastung. Verbesserung der Energieeffizienz verbesserten die CO2-Bilanz und reduziere Kosten. Programme zur Findung, Bindung und Gesunderhaltung von Personal oder Arbeitszeitmodelle, die die Vereinbarkeit von Familie und Beruf verbessern, wirken dem Fachkräftemangel entgegen und seien Ausdruck der sozialen Verantwortung des Unternehmens. Die 34 Seiten starke Broschüre wurde mit Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung gefördert.

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