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Digitalisierung stellt Einzelhandel vor Herausforderungen: IHK-Geschäftsführung besucht Modehaus Schröder

Kategorie Allgemein, Kammern, Weser-Ems 10. September 2015
Tauschten sich über die Bedeutung sozialer Medien für den Einzelhandel aus: Die Geschäftsführer Christina und Werner Heckmann (4. bzw. 3. v. l.) von der Mode Schröder KG mit IHK-Präsident Martin Schlichter (4. v. r.), IHK-Hauptgeschäftsführer Marco Graf (r.), dem Stv. IHK-Hauptgeschäftsführer Hans-Jürgen Falkenstein (l.) und den IHK-Geschäftsführern Frank Hesse, Eckhard Lammers, Christian Wöste und Thomas Reyl (v. l.)

Tauschten sich über die Bedeutung sozialer Medien für den Einzelhandel aus: Die Geschäftsführer Christina und Werner Heckmann (4. bzw. 3. v. l.) von der Mode Schröder KG mit IHK-Präsident Martin Schlichter (4. v. r.), IHK-Hauptgeschäftsführer Marco Graf (r.), dem Stv. IHK-Hauptgeschäftsführer Hans-Jürgen Falkenstein (l.) und den IHK-Geschäftsführern Frank Hesse, Eckhard Lammers, Christian Wöste und Thomas Reyl (v. l.)

„Die Digitalisierung stellt den Einzelhandel vor große Herausforderungen. Das Modehaus Schröder ist ein tolles Beispiel dafür, wie ein regionaler Mittelständler die Chancen der sozialen Medien erfolgreich nutzt“, erklärten, Martin Schlichter und Marco Graf, Präsident und Hauptgeschäftsführer der IHK Osnabrück – Emsland – Grafschaft Bentheim, anlässlich des Besuches bei der Mode Schröder KG in Haselünne.

Gerade um junge Zielgruppen anzusprechen, sind die neuen Kommunikationskanäle unverzichtbar“, so Werner Heckmann, Geschäftsführer des Modehauses. Das Unternehmen ist daher u. a. auf Facebook sowie mit einem eigenen Mode-Blog und einer Smartphone-App aktiv. Im Ergebnis erreiche das Unternehmen durch seine Aktivitäten in den sozialen Medien neue Kunden und könne so die Frequenz in den Läden steigern.

Das Modehaus hatte sich zunächst sehr bewusst gegen einen eigenen Onlineshop entschieden. „Wir konzentrieren uns darauf, unseren Kunden das Einkaufserlebnis vor Ort zu bieten. Für das komplette Sortiment können wir nur hier die individuelle Beratung durch unsere qualifizierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter leisten.“ Vor dem Hintergrund der inzwischen gemachten Erfahrungen plant Heckmann allerdings, in bestimmten Segmenten – etwa bei Kommunionkleidern – demnächst selbst in den Online-Handel einzusteigen.

Hintergrund der Unternehmensbereisung der IHK-Geschäftsführung ist die zunehmende Digitalisierung. Sie verändert Gesellschaft und Wirtschaft fundamental. Neue Geschäftsmodelle und Wachstumschancen entstehen. Gleichzeitig geraten klassische Branchen unter Druck. Es werden daher geeignete Rahmenbedingungen benötigt – sozusagen ein Betriebssystem für die zunehmende Digitalisierung. Die IHK-Organisation wird sich in den kommenden zwei Jahren verstärkt damit auseinandersetzen, wie ein solches aussehen kann.

Weitere Informationen: IHK, Falk Hassenpflug, Tel.: 0541 353-215 oder E-Mail: hassenpflug@osnabrueck.ihk.de

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