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Emsländische Industrie-Unternehmen sparen 8.624 Tonnen CO2

Kategorie Osnabrück, Weser-Ems, Wirtschaft 5. Oktober 2016

zwei schützende Hände um eine stilisierte Sonnenblume„Energieeffizienz ist ein wesentlicher Bestandteil der Energiewende. Es ist daher ein wichtiger Schritt, dass sich jetzt zehn emsländische Unternehmen auf ambitionierte Einsparziele für die nächsten drei Jahre verständigt haben.“ Dies unterstrichen Eckhard Lammers, Geschäftsführer für den Bereich Innovation und Umwelt bei der IHK Osnabrück – Emsland – Grafschaft Bentheim, und Dr. Volker Stuke, Hauptgeschäftsführer des Bundesverbandes der Energieabnehmer e. V. (VEA), am Rande der aktuellen Sitzung des von beiden Einrichtungen getragenen Regionalen Netzwerkes für Energieeffizienz Emsland (REGINEE). „Wie in anderen Netzwerken der bundesweiten Initiative zeigt sich auch hier, dass Unternehmen im Zusammenwirken mit Gleichgesinnten ihre Energieeffizienz deutlich stärker verbessern wollen als Unternehmen, die im Alleingang agieren“, so Lammers und Stuke.

Die teilnehmenden Unternehmen bringen in das Netzwerk insgesamt 36 Energieeffizienzmaßnahmen ein. Sie ergeben ein Gesamteinsparvolumen von über 37 Millionen Kilowattstunden bzw. 8.624 Tonnen CO2 bis zum Laufzeitende des Netzwerkes im November 2019. Das entspricht einer jährlichen Einsparung von 5,44 Prozent bis Ende 2019. Geplant sind unter anderem Maßnahmen der Wärmerückgewinnung, der Aufbau von effizienteren Druckluftanlagen, die Einsparung von Werkszwischentransporten und die Optimierung von Brennern. Bei einigen Unternehmen steht auch die Umrüstung von herkömmlicher auf LED-Beleuchtung an.

Zum Hintergrund:
Die bundesweite Initiative Energieeffizienz-Netzwerke unterstützt Unternehmen dabei, sich in Netzwerken zum Thema Energieeffizienz auszutauschen und dabei eigenverantwortlich Einsparziele festzulegen. Ziel der Initiative ist es, bis zum Jahr 2020 rund 500 neue Netzwerke zu etablieren und damit einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz zu leisten. Initiatoren der Initiative sind die Bundesregierung sowie mehr als 20 Verbände und Organisationen der Wirtschaft, darunter auch die IHK-Organisation. Die Geschäftsstelle der Initiative wird von der Deutschen Energie-Agentur (dena) geleitet. Jährlich erfolgt ein Monitoringbericht über die Summe innerhalb der Netzwerke umgesetzter Maßnahmen.

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