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Fahrzeugbauten mit individuellem Zertifikat nach Code XL

Kategorie Allgemein, Unternehmen, Wiesmoor 18. Juni 2016

ladung-niederzurren2Ladungssicherung über den Aufbau-Formschluss unter der Berücksichtigung der DIN EN 12642 Code XL

Gemäß § 22 StVO ist die Ladung so zu sichern, dass sie auch in Extremsituationen wie Vollbremsungen, plötzlichen Ausweichmanövern und schlechter Wegstrecke, nicht verrutschen, umfallen, hin- und herrollen, herabfallen oder vermeidbaren Lärm erzeugen und sicher auf dem Fahrzeug gehalten werden kann. Dabei sind die anerkannten Regeln der Technik zu beachten. Aus Sicht der Ladungssicherung gibt es zwei grundlegende Möglichkeiten: Entweder ist der Fahrzeugaufbau in der Lage, eine Ladung zu sichern oder er ist es nicht, dann sind Zurrmittel bzw. Hilfsmittel zu Ladungssicherung erforderlich.

Die Rückstellkraft der Seiten-Plane, oder der handelsüblichen Seitenlatten, reicht in der Regel nicht aus, die Ladung / Ladeeinheiten auch nur annähernd nach einer Kurvenfahrt wieder auf ihre alte Stellposition zurückzudrücken. Bei einer gewünschten Formschluss-Ladungssicherung zur Fahrzeugseite hin sind zusätzliche Maßnahmen erforderlich. Curtainsider mit Bordwänden sollten bezüglich des Nachweises der Bordwandfestigkeit einmal nach Code L und bezüglich der Stirnwände sowie der gesamten Planenseitenwand mit dem Verdeckgestell in einem zweiten Test nach Code XL geprüft werden.

Ladungssicherung über den Aufbau-Formschluss unter der Berücksichtigung der DIN EN 12642 Code XL

Gemäß § 22 StVO ist die Ladung so zu sichern, dass sie auch in Extremsituationen wie Vollbremsungen, plötzlichen Ausweichmanövern und schlechter Wegstrecke, nicht verrutschen, umfallen, hin- und herrollen, herabfallen oder vermeidbaren Lärm erzeugen und sicher auf dem Fahrzeug gehalten werden kann. Dabei sind die anerkannten Regeln der Technik zu beachten. Aus Sicht der Ladungssicherung gibt es zwei grundlegende Möglichkeiten: Entweder ist der Fahrzeugaufbau in der Lage, eine Ladung zu sichern oder er ist es nicht, dann sind Zurrmittel bzw. Hilfsmittel zu Ladungssicherung erforderlich.

Bordwandfestigkeit

Die Rückstellkraft der Seiten-Plane, oder der handelsüblichen Seitenlatten, reicht in der Regel nicht aus, die Ladung / Ladeeinheiten auch nur annähernd nach einer Kurvenfahrt wieder auf ihre alte Stellposition zurückzudrücken. Bei einer gewünschten Formschluss-Ladungssicherung zur Fahrzeugseite hin sind zusätzliche Maßnahmen erforderlich. Curtainsider mit Bordwänden sollten bezüglich des Nachweises der Bordwandfestigkeit einmal nach Code L und bezüglich der Stirnwände sowie der gesamten Planenseitenwand mit dem Verdeckgestell in einem zweiten Test nach Code XL geprüft werden.

Ist die DIN EN 12642 Code XL eine anerkannte Regel der Technik?

Handelt es sich bei der „EN12642 Code XL – Ladungssicherung auf Straßenfahrzeugen – Aufbauten an Nutzfahrzeugen  – Mindestanforderungen“ um eine „Anerkannte Regel der Technik“? Wenn ja, wäre sie letztlich zwingend zu beachten. Das gilt für jedes Unternehmen das in der Logistik tätig ist.
Ein Transportunternehmen sollte daher bei einer Neuanschaffung grundsätzlich einen Planen-Aufbau bezüglich seiner nachgewiesenen Festigkeit nach DIN EN 12642 kaufen. Bei Curtainsidern (Aufbau mit seitlicher Schiebeplane) sollte der Aufbau der Code XL entsprechen. Bei dieser Ausführung ist eine Ladungssicherung über Formschluss in Fahrzeuglängsrichtung bei geeigneter Ladung gegeben. Eine Ladungssicherung von Ladeeinheiten über Formschluss zur Fahrzeugseite hin ist nicht automatisch gegeben!
Die folgenden Belastungswerte müssen gemäß der DIN EN 12642 „Code XL“ als Prüfkriterium ohne bleibende Verformung erreicht werden: Stirnwand 50% der Nutzlast, Rückwand 30% der Nutzlast, Seitenwand 40% der Nutzlast.
Die Prüfkräfte gemäß der DIN EN 12642 „Code XL“ müssen auf 2/3 der Aufbauhöhe aufgebracht werden und sie gelten für alle Arten von Aufbauten, auch für Curtainsider. Für die Ladungssicherung bedeutet das, dass diese Fahrzeuge – auch Curtainsider – in der Lage sind, bestimmte Ladungen, die entsprechend formschlüssig verladen wurden, nur mit der Stabilität ihres Aufbaus zu sichern. Welche Art von Ladung das ist und wie sie verladen werden muss, kann man einem Zertifikat entnehmen.

Zertifikat für DIN EN 12642 Code XL

Um ein Zertifikat für seinen Sattelanhänger zu erhalten, muss der Fahrzeugbauer zuerst einmal mindestens ein Fahrzeug dieses Baumusters durch ein Prüfinstitut eingehend prüfen lassen. Auf dieser – bestandenen – Prüfung basiert dann ein individuelles Zertifikat, das jedem ausgelieferten Sattelanhänger mitgegeben wird. Es enthält die Fahrgestellnummer des Fahrzeugs und die Güterart, die durch diesen Aufbau gesichert werden kann. Weiterhin gibt es die Ladebedingungen, z. B. eine lückenlose Beladung, vor und legt fest, wie der Fahrzeugaufbau ausgestattet sein muss.
Schröder Fahrzeugtechnik aus Wiesmoor ist Hersteller von individuellen Nutzfahrzeugen und Anhängern die die DIN EN 12642 Code XL in vollem Umfang erfüllen. Jedes bei Schröder Wiesmoor hergestelltes Fahrzeug erhält ein individuelles Zertifikat.

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