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Handwerk Oldenburg: Berufsbildungszentrum ist modernisiert

Kategorie Allgemein 14. Juli 2015
Luftbild des Berufsbildungszentrums der Handwerkskammer Oldenburg.

Die energetische Modernisierung ist vollbracht: Das Berufsbildungszentrum der Handwerkskammer strahlt Frische aus und kann nach den Sommerferien mit dem vollen Programm wieder durchstarten.

Die energetische Modernisierung ist vollbracht: Das Berufsbildungszentrum der Handwerkskammer strahlt Frische aus und kann nach den Sommerferien mit dem vollen Programm wieder durchstarten. Optimales Lernumfeld: Mit zwei Veranstaltungen ist das Berufsbildungszentrum (BBZ) der Handwerkskammer nach anderthalb Jahren energetischer Modernisierung eingeweiht worden. Sowohl beim Dank an die Fördergeldgeber und Architekten sowie beim Tag „Handwerk und Partner“ zeigten sich die Gäste von der rundum erneuerten Bildungsstätte beeindruckt.

„Nun erstrahlt alles in neuem Glanz“, freute sich Kammerpräsident Manfred Kurmann und schickte hinterher: „Viel wichtiger als die Verpackung ist natürlich der Inhalt. Wir können unser Aus-, Fort- und Weiterbildungsangebot bald wieder zu 100 Prozent anbieten.“ Vor allem spare die Kammer langfristig viel Energie und der Maschinenpark sei auf dem neuesten Stand, so Kurmann.

Das modernisierte Bildungszentrum wird die Qualifizierung im Handwerk weiter verbessern

Den laut Kurmann „wichtigen Schritt in die Bildungszukunft“ sahen auch die Gastredner. Oldenburgs Oberbürgermeister Jürgen Krogmann sagte: „Das Bildungszentrum ist deutlich aufgewertet worden. Das ist ein klarer Gewinn für die berufliche Bildung in Oldenburg. Sie wird in ihrer Funktion als starke Alternative zur den akademischen Bildungswegen gestärkt. Das modernisierte Bildungszentrum wird die Qualifizierung im Handwerk weiter verbessern und ein wichtiger Baustein unserer Fachkräfte-Initiative sein. Damit leistet es einen wesentlichen Beitrag zur Zukunftsfähigkeit der Region.“

Beeindruckt zeigte sich auch der Geschäftsführer vom Zentralverband des Deutschen Handwerks, Dirk Palige: „Dieses Zentrum schafft ideale Voraussetzungen für eine zukunftsorientierte Aus- und Weiterbildung. Hier werden die jungen Menschen fit gemacht für die kommenden Herausforderungen – sowohl in den neuesten Verfahren und Technologien als auch auf allen Feldern ihres jeweiligen Handwerks.“

Aus dem Kultusministerium überbrachte die Abteilungsleiterin Berufliche Bildung, Erika Huxhold Glückwünsche. „Hier wurde Enormes geleistet. Handwerksberufe sind modern, zukunftsorientiert und abwechslungsreich. Und das erfordert Lernen und Ausbildung in modernster Umgebung, wie es diese Bildungsstätte ermöglicht.“

HWK-Präsident Manfred Kurmann und Hauptgeschäftsführer Heiko Henke dankten allen Beteiligten. Das Projekt war aus Bundesmitteln mit 7,5 Millionen Euro gefördert worden. Das Land Niedersachsen hatte 3,7 Millionen Euro bewilligt. Den Berechnungen zufolge wird das Projekt mit 13,4 Millionen Euro abgeschlossen. Seit Jahresbeginn sind die Werkstätten, Schulungsräume, das Internat und die Mensa nach und nach in Betrieb genommen worden.

Im BBZ werden unter Leitung von Olaf Heuschkel und Stellvertreter Hajo Kreye die Berufsfelder aus den Bereichen Farbe, Holz und Metall unterrichtet. Im vergangenen Jahr haben 1546 junge Nachwuchskräfte an der Überbetrieblichen Lehrlingsunterweisung teilgenommen. 574 Gesellen haben sich auf die Meisterprüfung vorbereitet. In weiteren Kursen und Seminaren haben sich 1479 Teilnehmer weitergebildet, davon rund 1000 Teilnehmer in Schweißlehrgängen.

Heuschkel und Kreye boten an beiden Veranstaltungstagen Rundgänge an und wurden beim Tag „Handwerk und Partner“ von Weiterbildungsberater Peter Gwildies unterstützt. Der Tenor nach den Rundgängen lautete: „Schön ist es geworden!“

Eine Dia-Show mit Fotos von der Einweihung gibt es hier.

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