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IHK: „Maut auf der B 70 macht keinen Sinn“

Kategorie Kammern, Politik 10. April 2015

Industrie- und Handelskammer argumentiert gegen geplante Maut auf der B 70

Symbolbild Maut auf der Bundesstraße B 70.

Maut auf der B 70 macht keinen Sinn, sagt die IHK.

Vor Ostern hatte das Bundesverkehrsministerium die Liste für die 1.100 Kilometer Bundesstraßen veröffentlicht, auf denen ab Juli 2015 zusätzlich die Lkw-Maut erhoben werden soll. Im IHK-Bezirk Osnabrück-Emsland-Grafschaft Bentheim wird dabei jetzt auch im Verlauf der B 70 auf der vierstreifig ausgebauten Meppener Ortsumgehung zwischen Meppen-Nödike und der Kreuzung mit der B 402/E 233 eine LKW-Maut fällig, teilte  Eckhard Lammers, Geschäftsbereich Standortentwicklung, Branchen, Innovation und Umwelt, dem Handelsforum mit.

„Grundsätzlich ist die Nutzerfinanzierung der Verkehrsinfrastruktur richtig. Bei der Festlegung der mautpflichtigen Straßen muss aber auch deren Verkehrsfunktion berücksichtigt werden. Der Zweck der Umgehungsstraße – nämlich die Entlastung der Meppener Innenstadt vom Lkw-Verkehr – kommt durch die Maut unter die Räder“, stellt Eckhard Lammers, Geschäftsführer für den Bereich Standortentwicklung bei der IHK Osnabrück – Emsland – Grafschaft Bentheim, fest. Ortskundige Fahrer seien nach der Sanierung der Umgehungsstraße im letzten Jahr zudem mit den Ausweichstrecken vertraut.

„Schon aus Gründen der Verkehrssicherheit wäre es besser, dass die Lkws nicht durch die Stadt fahren“, so Lammers weiter. Aus Sicht der IHK macht die Bemautung eines derart kurzen und isoliert liegenden Streckenabschnittes keinen Sinn. Vor diesem Hintergrund wolle die IHK Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt anschreiben und auf die ungünstige örtliche Situation für eine Mauterhebung in Meppen hinweisen.

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