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IHK meldet: Konjunktur im Bezirk ist stabil

Kategorie Finanzen, Kammern 23. April 2015

Laut IHK ist die Konjunktur im ersten Quartal konstant geblieben

Symbolbild für die Konjunktur.

Der IHK-Konjunkturklimaindex, wichtigster Gradmesser der regionalen Wirtschaft, liegt weiterhin bei 114 Punkten.

Nach der Belebung zum Jahresende hat sich die Konjunktur im IHK-Bezirk zum Jahresbeginn auf dem langjährigen Durchschnitt stabilisiert. Das ist das Kernergebnis der aktuellen Konjunkturumfrage der IHK Osnabrück – Emsland – Grafschaft Bentheim für das erste Quartal 2015 unter rund 400 regionalen Unternehmen. Der IHK-Konjunkturklimaindex, wichtigster Gradmesser der regionalen Wirtschaft, liegt weiterhin bei 114 Punkten. Damit liegt er genau auf dem langjährigen Durchschnitt, teilte die IHK dem Handelsforum mit.

IHK: Konjunktur stabil, Geschäftslage gestiegen

Die Komponenten des IHK-Konjunkturklimaindex, die Geschäftslage und die Geschäftserwartungen, entwickelten sich unterschiedlich. Die Geschäftslage ist gegenüber dem vierten Quartal 2014 gestiegen. Per Saldo bezeichnen etwa ein Viertel der Unternehmen ihre aktuelle Geschäftslage als gut. Nach dem relativ starken Anstieg im Vorquartal wurden die Geschäftserwartungen zum Jahresbeginn nach unten korrigiert. Unter dem Strich blicken vier Prozent der Unternehmen positiv auf die kommenden Monate (Vorquartal: 10 %). Als größtes Risiko sehen die Unternehmen eine Verschlechterung der wirtschaftspolitischen Rahmenbedingungen. Weitere mögliche Risiken sind steigende Arbeitskosten, eine sich abschwächende Inlandsnachfrage und der Fachkräftemangel.

Die Investitionsbereitschaft der Unternehmen hat leicht zugenommen. Unternehmen mit Expansionsplänen und solche mit Investitionsrücknahmen halten sich derzeit die Waage (jeweils 20 %). Die Mehrzahl (60 %) will ihre Investitionen auf dem bisherigen Niveau halten. Die Personalpläne sind wieder positiver. Die Mehrzahl der Betriebe (69 %) will den Personalstand halten, 14 % wollen Personal einstellen, 17 % Personal entlassen.

IHK zur Konjunktur: Lage in der Industrie verbessert

Die Geschäftslage in der Industrie hat sich leicht verbessert. Per Saldo bezeichnen 27 % der Unternehmen ihre Geschäftslage als gut. Damit bewegt sich die Branche etwas oberhalb des langjährigen Durchschnitts. Gegenüber dem Vorquartal haben sich die Geschäftserwartungen abermals leicht gebessert. Per Saldo blicken 4 % der Unternehmen optimistisch auf die kommenden Monate. Die große Mehrheit (71 %) erwartet eine in etwa gleichbleibende Entwicklung. Die Erwartungen der Vorleistungsgüter- und Gebrauchsgüterherstellern sind wieder im positiven Bereich. Die Investitionsgüter- und Verbrauchsgüterhersteller blicken unter dem Strich negativ auf die zukünftigen Monate.

Zum Jahresbeginn hat sich die Geschäftslage im Baugewerbe deutlich verbessert. Sie liegt über dem langjährigen Durchschnitt. Unter dem Strich berichten nahezu ein Drittel der Unternehmen von einer guten Lage. Die Geschäftserwartungen sind ebenfalls positiv. Per Saldo erwarten 18 % der Betriebe einen günstigen Jahresverlauf. Die Investitions– und Beschäftigungspläne haben sich verbessert.

Im Handel berichten per Saldo ein Fünftel der Unternehmen (Vorquartal: 6 %) von einer guten Geschäftslage. Im Großhandel ist die Aufwärtsbewegung sehr viel deutlicher als im Einzelhandel. Die Erwartungen des Handels insgesamt sind per Saldo weiterhin positiv, wurden gegenüber dem Vorquartal aber deutlich nach unten korrigiert. Per Saldo blicken 7 % der Händler optimistisch auf die kommenden Monate. Die Personalpläne sind unter dem Strich wieder positiv. Der Großteil will seinen Personalstand halten (70 %).

Per Saldo sehen sich 29 % der Dienstleister in einer guten Geschäftslage (Vorquartal: 36 %). Die Geschäftslage liegt auf dem langjährigen Durchschnitt. Unter dem Strich blicken 6 % der Dienstleister optimistisch auf die kommenden Monate (Vorquartal: 20 %).

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