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IHK-Tourismusausschuss für mehr regionale Profilbildung

Kategorie Kammern, Tourismus 8. Mai 2015

Diskussion mit Staatssekretärin Behrens über neue Tourismusstrategie

IHK-Hauptgeschäftsführer Marco Graf, Staatssekretärin Daniela Behrens, Friedhelm Freiherr von Landsberg-Velen (Vorsitzender des IHK-Tourismusausschusses) und Hans Klute (stellv. Vorsitzender des IHK-Tourismusausschusses).

IHK-Hauptgeschäftsführer Marco Graf, Staatssekretärin Daniela Behrens, Friedhelm Freiherr von Landsberg-Velen (Vorsitzender des IHK-Tourismusausschusses) und Hans Klute (stellv. Vorsitzender des IHK-Tourismusausschusses). Foto: IHK

„Der Tourismus in der Reiseregionen Grafschaft Bentheim, Emsland, Osnabrücker Land (kurz: GEO) hat sich in den vergangenen Jahren positiv entwickelt. Allerdings steigt der Wettbewerb um den Gast. Dazu hat das Land eine neue Zukunftsstrategie vorgelegt“, sagte Friedhelm Freiherr von Landsberg-Velen, Vorsitzender des IHK-Tourismusausschusses, anlässlich der jüngsten Sitzung in Osnabrück.

Gast des Unternehmergremiums war Daniela Behrens, Staatssekretärin im Niedersächsischen Wirtschaftsministerium. Sie erläuterte den im Februar 2015 vorgestellten strategischen Handlungsrahmen für die Tourismuspolitik im Land, der den Tourismus zukunftssicher machen soll. Dazu Staatsekretärin Behrens: „Für eine erfolgreiche touristische Zukunft des Landes gilt es, neue Themenfelder und Zielgruppen zu erschließen, um Touristen aus dem In- und Ausland für Niedersachsen zu begeistern und in das Urlaubsland Niedersachsen zu holen. Das gelingt uns, indem wir Zukunftsfelder wie Aktivtourismus, Gesundheitstourismus oder auch barrierefreien Tourismus besetzen. Wir müssen hier unsere Stärken konsequent ausbauen und auf Qualität statt Quantität setzen. In diesem Sinne gilt es, gezielt neue Produkte und Marketingstrategien zu entwickeln.“ Die GEO-Region müsse sich den wachsenden Herausforderungen stellen. Mit mittlerweile rund 4,7 Millionen gewerblichen Übernachtungen gehört sie zu den dynamischen Regionen in Niedersachsen. Die Branche ist damit auch ein wachsender Wirtschaftsfaktor vor Ort, so Ausschussvorsitzender von Landsberg-Velen. Dennoch müsse im Wettbewerb um den Gast bei Themen wie Fachkräfteverfügbarkeit oder Qualität und Finanzierung touristischer Angebotsstrukturen mehr Tempo aufgenommen werden. Dazu sagte Staatssekretärin Daniela Behrens: „Die Akteure vor Ort sind gefragt, gute regionale Konzepte zu entwickeln. Sie müssen sich klug vernetzen. Das Land unterstützt sie zum einen direkt durch die Förderung touristischer Projekte anhand der neuen EU-Förderrichtlinie. Zum anderen unterstützt das Land flankierend anhand von Beratung, Plattformveranstaltungen oder Marketing durch die landeseigene Marketinggesellschaft TourismusMarketing Niedersachsen (TMN).“

Aufgrund wesentlicher geringer Fördermittel sei eine Schärfung des Profils in der GEO-Region daher wichtiger denn je. Die Region stehe im Vergleich zu anderen Destinationen so gut dar, dass es in Zukunft schwierig werde, überhaupt finanzielle Mittel zu generieren, so von Landsberg-Velen. Deshalb sei es wichtig, weitere Gespräche mit regionalen Entscheidungsträgern zu führen. „Dafür bietet der IHK-Tourismusausschuss die beste Plattform“.

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