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IHK-Vollversammlung senkt die Mitgliedsbeiträge

Kategorie Kammern, Oldenburg 8. März 2017

Logo der IHK OldenburgMasterplan soll berufliche Bildung in der Region voranbringen
Plenum senkt die Mitgliedsbeiträge

Oldenburg.  „Die Unternehmen der Region sind gut ins neue Jahr gestartet. Trotz wachsender Unwägbarkeiten und des bremsenden Fachkräftemangels: Wir befinden uns in einer Wachstumsregion mit guten Zukunftsperspektiven.“ Die Aussichten für 2017 seien positiv. Das liege in erster Linie an der anhaltend soliden Binnennachfrage. Dazu gebe es die Hoffnung auf eine zumindest moderate Erholung der Auslandsmärkte. So beschrieb Gert Stuke, Präsident der Oldenburgischen Industrie- und Handelskammer (IHK), am Dienstag,  7. März, die Wirtschaftslage vor der Vollversammlung der IHK.

IHK-Hauptgeschäftsführer Dr. Joachim Peters erklärte, die Digitalisierung der Wirtschaft sei derzeit ein Top-Thema der IHK, das man mit Partnern aus der Region unter anderem in praxisbezogenen Veranstaltungen für Unternehmen aufgreife. Peters kündigte auch eine Studie zur „City-Logistik“ in Oldenburg an. Die Studie, die die IHK gemeinsam mit der Stadt Oldenburg in Auftrag geben wird, soll Ansätze aufzeigen, wie Emissionen begrenzt, Fahrverbote jedoch vermieden werden können. Denn die Erreichbarkeit der Innenstadt sei für die Wirtschaft lebenswichtig.

Mit einem „Masterplan berufliche Bildung“ will die IHK die Duale Ausbildung in der Region voranbringen, wie IHK-Geschäftsführer Dr. Thomas Hildebrandt berichtete. Handlungsfelder seien unter anderem die Berufswahlentscheidung der Schulabgänger, die Unterrichtsversorgung an den Berufsbildenden Schulen, aber auch die Qualifizierung von Ausbildern in den Unternehmen.  Auch werde die IHK die Unternehmen verstärkt dabei unterstützen, sich als Ausbildungsbetriebe attraktiver zu machen. Darüber hinaus seien die Unterstützungsangebote für Unternehmen deutlich ausgeweitet worden. Für diese Aufgabe hat die IHK ein Fachkräfteteam gebildet.

Neu formiert hat sich zu Jahresbeginn die Vertretung der regionalen IHKs in der Landeshauptstadt. Für die IHK Niedersachsen (IHKN) berichtete deren Hauptgeschäftsführerin Dr. Susanne Schmitt, wie die sieben IHKs mit einer kleinen Geschäftsstelle in Hannover die gemeinsamen Interessen der gewerblichen Wirtschaft im Land bündeln und gegenüber der Politik in der Landeshauptstadt vertreten. Jüngstes Beispiel: Eine Position zu den derzeit geplanten Änderungen im Ladenschlussgesetz.

Die Vollversammlung, in der 71 Unternehmerinnen und Unternehmer aus dem  Oldenburger Land vertreten sind, hat am Dienstag eine Senkung der IHK-Beiträge für 2017 beschlossen.
Die Umlage beträgt nun 0,12 statt zuvor 0,14 Prozent vom Gewinn bzw. Gewerbeertrag eines Unternehmens.

 

Quelle: IHK Oldenburg

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