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Jade-Weser-Port: Aussichten für 2015 sind sehr gut

Kategorie Allgemein, Unternehmen 15. April 2015

Eurogate rechnet am Jade-Weser-Port mit deutlicher Umschlag-Steigerung

Luftaufnahme vom Jade-Weser-Port

Eurogate rechnet am Jade-Weser-Port mit einer deutlichen Umschlag-Steigerung. Foto: Eurogate

Der Eurogate-Konzern als Hafenbetreiber des Jade-Weser-Ports rechnet offensichtlich mit einem Durchbruch in Wilhelmshaven. „ Der Seehafen-Standort Jade-Weser-Port findet eine immer größere Nachfrage bei Verladern. Besonders vor dem Hintergrund der Schiffsgrößenentwicklung stehen die Zeichen positiv, dass der Jade-Weser-Port ab diesem Jahr seine Position am Markt finden wird. Der Jade-Weser-Port ist mit seinen nautischen Vorteilen und seiner staufreien Hinterlandanbindung eine hervor­ragende Alternative bzw. Er­gänzung zu den etablierten Seehafenstandorten“, sagte Thomas Eckelmann, Vorsitzender der Geschäftsführung der Eurogate-Gruppe, jetzt bei der Jahrespressekonferenz im Atlantic Grand Hotel in Bremen. Eckelmann weiter: „Am 20. Februar 2015 fand am Eurogate-Container Terminal am Jade-Weser-Port der Erstanlauf des Fernost-Nordeuropa-Dienstes (AE5 / ALBATROS) der 2M-Allianz von Maersk Line und MSC Mediterranean Shipping Company statt. Die 2M-Allianz läuft seit anderthalb Monaten Deutschlands einzigen Tiefwasserhafen mit zwei Hauptschiffsliniendiensten im Fernost-Europa-Verkehr und mit drei Feederschiffsliniendiensten an. Außerdem startete Maersk Line einen dritten Hauptschiffsliniendienst mit Fahrtgebiet Mittlerer Osten/Indien.“

Der Eurogate-Konzern blickt auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr 2014 zurück. Das Unternehmen steigerte sein Betriebsergebnis (EBIT) um 10,2 Prozent auf 76,5 Millionen Euro (Vorjahr: 69,4 Millionen Euro). Der Containerumschlag erreichte den höchsten Wert der Firmengeschichte und erhöhte sich um 4,2 Prozent auf 14,8 Millionen Standardcontainer (TEU). Demzufolge stiegen die Umsatzerlöse um 5,3 Prozent auf 566 Millionen Euro (Vorjahr: 537,5 Millionen Euro). Dies ist das Ergebnis einer vorausschauenden Unternehmensstrategie. Bereits bei Gründung Eurogates im Jahr 1999 wurden die Grundlagen geschaffen, um den heutigen Herausforderungen, die in der fortschreitenden Schiffsgrößenentwicklung, der Konsolidierung der Reedereien in Allianzen und des verstärkten Wettbewerbs durch Überkapazitäten in der Nordrange liegen, begegnen zu können. Der EUROGATE-Konzern hat auch im vergangenen Geschäftsjahr bewiesen, dass er betrieblich und finanziell solide aufgestellt ist, um auch notwendige Vorlaufzeiten für neue Terminalanlagen wie beispielsweise in Wilhelmshaven abfedern zu können. Die Kunden schätzen die Eurogate-Terminals für ihre Leistungsfähigkeit, wofür zwei Terminalanlagen der Eurogate-Gruppe im vergangenen Jahr ausgezeichnet worden sind.

Emanuel Schiffer: „Der Eurogate-Konzern ist nach wie vor gut aufgestellt, um sich angesichts der verstärkten Wettbewerbssituation behaupten zu können. Wilhelmshaven mit dem Jade-Weser-Port ist unsere Antwort auf die fort­schreitende Schiffsgrößenentwicklung, welche sich in den vergangenen Jahren herauskristallisiert hat. Mittlerweile stehen bereits Großcontainerschiffe mit 20.000 TEU Transportkapazitäten in den Auftragsbüchern der Werften. Wir gehen davon aus, dass in fünf Jahren alle Fernost-Nordeuropa-Dienste mit Schiffen zwischen 15.500 und 22.000 TEU betrieben werden. Für die Hafeninfrastruktur bedeutet das große Herausforderungen. Als Gruppe betrachten wir diese Entwicklung aber gelassen. Wir haben in den vergangenen Jahren unter anderem hart daran gearbeitet, unsere Kostenstruktur weiter zu verbessern. Auch werden wir nicht aufhören, unsere Dienstleistungsqualität weiter zu steigern, um uns noch weiter von unseren Wettbewerbern abzusetzen.“

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