Subscribe via RSS Feed Folgen Sie uns auf Google Plus

Kfz-Handel setzt verstärkt auf Online-Marketing

Kategorie Online 8. Juli 2015
Ein junger Mann sitzt am Steuer eines Transporters.

Online Marketing: Der Gebrauchtwagenhandel holt Kaufinteressenten und Kunden immer stärker im Internet ab. Foto: DeathtosStock

Der Gebrauchtwagenhandel holt Kaufinteressenten und Kunden immer stärker im Internet ab, berichtete jetzt die Online-Plattform „kfz-Betrieb“ in einem aktuellen Beitrag. Grundlage für die Aussage war eine repräsentative Studie der Marktforschung Puls im Auftrag der Onlinebörse Autoscout 24. Demnach hat sich der Online-Anteil am Marketingbudget der Händler binnen eines Jahres um gut 40 Prozent erhöht, schreibt „kfz-Betrieb„. Gaben die Händler im Jahr 2013 im Schnitt noch jeden vierten Euro (25,9 %) für Online-Aktivitäten aus, waren es im Vorjahr bereits 36,9 Prozent. Das gesamte Marketingbudget blieb im Jahresvergleich dabei unverändert bei durchschnittlich 5,5 Prozent des Jahresumsatzes, heißt es in dem Beitrag.

Grundsätzlich zeigt der freie Handel eine deutlichere Affinität zum Internet als der Markenhandel. Im Schnitt investieren die freien Betriebe mittlerweile fast die Hälfte (47,8 Prozent) ihres Marketingbudgets in die Webaktivitäten. Gut jeder vierte freie Händler (28,7 Prozent) nutzt sogar mehr als 80 Prozent seines Marketingbudgets für Online-Maßnahmen. Markenhändler geben dagegen nur ein Viertel ihres Marketingbudgets für Online-Maßnahmen aus.

Gerade einmal 6 Prozent der Befragten hat mit Online-Marketing gar nichts am Hut, dagegen verzichten schon 36,3 Prozent der Händler auf die klassischen Kanäle Print-, Radio- und Plakatwerbung. Unter den Online-Medien stechen die Autobörsen hervor: 76,3 Prozent der Befragten nutzen diese Plattformen.

Online Marketing: Social Media liegt ebenfalls im Trend

Eine weiter steigende Bedeutung misst der Handel laut der Studie inzwischen Social-Media-Aktivitäten zu. 38,2 Prozent der befragten Händler sind inzwischen in diesem Feld aktiv. Wobei die Markenhändler Facebook, Xing und Co. stärker nutzen (47,6 %) als die freien Betriebe (28,7 %). Mittlerweile sieht gut jeder Fünfte (22 %) in Social Media einen sehr wichtigen Kanal zur Verkaufsanbahnung.

Allgemein scheint sich die Beschäftigung mit Social Media zu lohnen. Der Anteil der Händler, die mit diesen Aktivitäten sehr zufriedenen waren, hat sich binnen Jahresfrist von 24 Prozent auf 43 Prozent fast verdoppelt. Von der Nutzung der Netzwerke versprechen sie sich:

  • die Förderung der Bekanntheit des Unternehmens
  • die Ankündigung von Veranstaltungen
  • eine Verkaufsunterstützung
  • die Bewerbung von Service- und Werkstattleistungen
  • Hilfe bei der Personalsuche

Standard ist für die Händler inzwischen eine Webseite: 88 Prozent der Betriebe sind auf diese Weise im Netz präsent. Die Markenbetriebe nutzen das Medium zu 98 Prozent, die freien Anbieter zu 78 Prozent. Hauptgrund für eine eigene Webseite ist für die Befragten die Information über Dienstleistungen. Die Neukundengewinnung steht lediglich für ein Viertel (25,8 Prozent) im Vordergrund. Apps für Smartphones sind dagegen für die Branche noch ein Randthema: Erst 8,2 Prozent der Befragten bieten eine eigene App an.

Für die Studie befragte die Puls Marktfoschung zwischen dem 24. September und dem 10. November 2014  deutschlandweit 252 markengebundene und 251 freie Händler.

BloggerAmt