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Konjunktur: Die Ostfriesen shoppen offenbar gerne

Kategorie Finanzen, Kammern 23. April 2015

Konjunktur in Ostfriesland: Frühlingserwachsen nicht nur in der Natur

Zwei Frauen küssen sich.

Konjunktur: Die Ostfriesen shoppen offenbar gerne.

„Auch die Wirtschaft in Ostfriesland und Papenburg profitiert vom allgemeinen Konjunkturaufschwung“, freute sich der Präsident der Industrie- und Handelskammer für Ostfriesland und Papenburg (IHK), Wilhelm-A. Brüning, bei der Veröffentlichung der aktuellen Konjunkturumfrage nach dem ersten Quartal 2015. Insbesondere der Einzelhandel, das Verkehrsgewerbe und die unternehmensnahen Dienstleister zeigen sich als Zugpferde der regionalen Konjunktur. Auf Basis dieser guten Ausgangslage sind die Erwartungen der Unternehmen für das nächste Quartal mehrheitlich positiv. Dies führt dazu, dass der aktuelle Konjunkturklimaindikator auf 124 von 200 möglichen Punkten steigt. Dies ist im Vergleich zum Vorquartal ein Anstieg um sechs Punkte. Zuletzt wurde dieser Wert vor vier Jahren erreicht.

Die IHK hatte im Rahmen ihrer vierteljährlichen Konjunkturumfrage wieder mehr als 200 Unternehmen aus der Industrie, dem Einzel- und dem Großhandel, der Dienstleistungsbranche sowie aus dem Verkehrssektor der Region zu ihrer gegenwärtigen wirtschaftlichen Situation und zu ihren Erwartungen für die kommenden Monate befragt.

Insgesamt bewerten zwei von fünf Unternehmen die aktuelle Geschäftslage als „gut“, mehr als die Hälfte nennen sie „befriedigend“. Dies gilt auch, weil die Ertragslage sich insgesamt als stabil gezeigt hat. Drei von fünf Unternehmen haben „gleich gebliebene“ Erträge verbucht, während jedes fünfte Verbesserungen gemeldet hat.

Für die nächsten drei Monate erwarten ein Viertel der Unternehmen weitere Verbesserungen bei der Geschäftslage, während zwei Drittel von einer „gleichbleibenden“ Geschäftslage ausgehen. Vom Exportgeschäft werden dabei keine zusätzlichen Wachstumsimpulse erwartet. Die Unternehmen gehen trotz globaler Krisen vielmehr davon aus, beim Auslandsgeschäft das Niveau halten zu können.

Der regionale Arbeitsmarkt zeigt sich weiterhin leistungsfähig. Immer noch übersteigt die Zahl der Unternehmen, die Neueinstellungen planen, die Zahl derjenigen, die Personal abbauen wollen. Drei Viertel der Unternehmen gehen von „gleich bleibenden“ Beschäftigtenzahlen aus. Die Hälfte der Unternehmen hält den Fachkräftemangel für das wichtigste Entwicklungsrisiko der Zukunft.

Die zukünftige Investitionsbereitschaft bewegt sich weiterhin auf einem hohen Niveau. Gut ein Viertel der Unternehmen plant zusätzliche Investitionen, gut die Hälfte will das Investitionsniveau halten.

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