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Kreishandwerkerschaft Aurich-Emden-Norden erhebt 77 Auszubildende in den Gesellenstand.

Kategorie Allgemein, Kammern 1. August 2015
Für ihren Ehrentag hatten sich die 77 Gesellen und Fachverkäuferinnen festlich gekleidet. Kreishandwerksmeister Anton Geiken (5.v.r.) und Handwerkskammer-Präsident Albert Lienemann (2.v.r.) gratulierten.

Für ihren Ehrentag hatten sich die 77 Gesellen und Fachverkäuferinnen festlich gekleidet. Kreishandwerksmeister Anton Geiken (5.v.r.) und Handwerkskammer-Präsident Albert Lienemann (2.v.r.) gratulierten.

Ostfriesland. „Ich spreche Sie von den Pflichten und Rechten der Lehre frei und erhebe Sie in den Gesellenstand des Handwerks“, mit diesen traditionellen Worten sprach Albert Lienemann, Präsident der Handwerkskammer für Ostfriesland, 77 Auszubildende auf der Freisprechungsfeier der Kreishandwerkerschaft Aurich-Emden-Norden am Mittwochabend frei. Er riet den „Neuen“, „Kopf, Herz und Hand“ in ihren Berufen einzubringen, „dann ist der Erfolg garantiert“. Viele Verwandte, Ausbilder und Bekannte waren ins Hotel „Alte Schmiede“ in Aurich-Middels gekommen, um den neuen Lebensabschnitt der frischgebackenen Gesellen und Fachverkäuferinnen zu feiern.

Festlich gekleidet nahmen die ehemaligen Auszubildenden in den Berufen Maurer, Elektroniker, Tischler, Kfz-Mechatroniker, Fachverkäuferin im Lebensmittelhandwerk und Fleischer ihre Abschlusszeugnisse entgegen. Insgesamt 17 von ihnen wurden für ihre guten Leistungen geehrt. Zwei Tischler erhielten die Auszeichnung „Die gute Form“ für die Gestaltungsleistung ihrer Gesellenstücke. Präsident Albert Lienemann und Kreishandwerksmeister Anton Geiken überbrachten im Namen des Handwerks ihre Glückwünsche: „Das Handwerk steht zurzeit sehr gut da. Auch Sie gehören dazu und darauf können Sie stolz sein“, sagte Geiken in seiner Ansprache. Bei den Ausbildern, Eltern, Berufsschullehrern und Dozenten der Handwerkskammer bedankte er sich für die Unterstützung des Nachwuchses. Den Absolventen prophezeite er beste Berufsperspektiven. „Handwerk ist Kopfsache“, so Geiken. Zu den Stärken eines guten Handwerkers gehöre es nicht nur, das „Handfeste im Griff zu haben, sondern auch logisch zu denken“. Jenes hätten die neuen Gesellen in ihrer Lehre in Theorie und Praxis gelernt und zeichne sie für den Arbeitsmarkt aus. Er verwies aber auch darauf, sich weiterzubilden und beispielsweise die Meisterprüfung anzustreben, die dem Abitur gleichgestellt sei.

Grüße von der Stadt Aurich überbrachte der stellv. Bürgermeister der Stadt Aurich, Artur Mannott. „Ein Beruf ist das Rückgrat des Lebens. Diese tragende Säule haben Sie sich erobert und sind gerüstet für ihr weiteres Leben“, gratulierte er. Der ehemalige Ausbildungsberater der Handwerkskammer appellierte zugleich an die Gesellen, ihre Fachkenntnisse auszubauen, da die Anforderungen an die Berufsbilder ständig im Wandel seien. „Das Abschlusszeugnis ist eine gute Grundlage für den Berufsweg, ein Garant für ein erfolgreiches Berufsleben ist es nicht, denn an jedem Arbeitstag muss man sich erneut behaupten.“ Glücklicherweise hätte sich die Wirtschaftslage in Ostfriesland sehr verbessert. Das Handwerk nehme dabei eine tragende Rolle ein und werde dem Spruch „Handwerk hat goldenen Boden“ gerecht. „Ich bin mir sicher, dass gute Handwerker bei unserem Fachkräftemangel in Zukunft zwar nicht in Gold aufgewogen, aber hoch entlohnt werden“, sagte Mannott.

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