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Metropolregion Nordwest fördert sieben neue Projekte

Kategorie Allgemein, Weser-Ems 28. Oktober 2015
Von links: Dr. Matthias Fonger (Vorsitzender des Fördervereins "Wirtschaft pro Metropolregion e.V."), Landrat Jörg Bensberg (1. Vorsitzender der Metropolregion Nordwest), Dr. Anna Meincke (Geschäftsführerin der Metropolregion Nordwest) und Dr. Ralph Baumheier, Senatskanzlei Bremen.

Von links: Dr. Matthias Fonger (Vorsitzender des Fördervereins „Wirtschaft pro Metropolregion e.V.“), Landrat Jörg Bensberg (1. Vorsitzender der Metropolregion Nordwest), Dr. Anna Meincke (Geschäftsführerin der Metropolregion Nordwest) und Dr. Ralph Baumheier, Senatskanzlei Bremen.

Der thematische Schwerpunkt in der zweiten Förderrunde 2015 liegt auf den Herausforderungen im Zusammenhang mit dem demografischen Wandel

Bremen, 08.10.2015 – Der demografische Wandel und der damit einhergehende Fachkräftemangel bilden einen Schwerpunkt der Projekte, die von der Metropolregion Nordwest im Rahmen der zweiten Förderrunde 2015 unterstützt werden. Insgesamt stehen knapp 430.000,- Euro für sieben Vorhaben zur Verfügung, die der Vorstand der Metropolregion heute bei seiner Sitzung in der Handelskammer Bremen ausgewählt hat. Neun Initiativen hatten ihre Projektideen bis zum Bewerbungsschluss am 14. August eingereicht.

„Die Auswahl unter den hochkarätigen Projektideen fiel uns dieses Mal ausgesprochen schwer“, betonte Landrat Jörg Bensberg, erster Vorsitzender der Metropolregion Nordwest. „Die geförderten Projekte ermöglichen uns, die Region für Arbeitskräfte und Arbeitgeber in gleichem Maße attraktiver zu gestalten. Wir geben ihnen neue Instrumente an die Hand, um die Menschen mit den passenden Aufgaben zusammenzubringen. Darüber hinaus machen wir weitere Fortschritte bei der Intensivierung der Zusammenarbeit unter den Städten, Landkreisen und Kommunen.“

Die Exzellenz in der Region verankern
Aber auch die Kooperation zwischen Wissenschaft und Wirtschaft erhält einen weiteren Schub. Zu den geförderten Projekten zählt unter anderem das Vorhaben „Regionaler Verbund Uni Oldenburg und Uni Bremen“, der die Region auf die nächste Runde der Exzellenzinitiative im Jahr 2017 vorbereiten soll. Dabei handelt es sich deutschlandweit um den ersten Verbund, die mit einem länderübergreifenden Konzept beim Wettbewerb des Bundes antritt. Ziel des Projekts ist vor allem die engere Zusammenarbeit der wissenschaftlichen Einrichtungen mit den regionalen Unternehmen. Um dies zu erreichen, werden auch zahlreiche Wirtschafts- und Verwaltungspartner sowie weitere Forschungseinrichtungen eingebunden.

Stärkung im überregionalen Fachkräftewettbewerb
Für die Umsetzung der Impulse aus der regionalen Wissenschaft in der Praxis benötigen die Unternehmen gut ausgebildete Fachkräfte. Mit diesem Thema beschäftigen sich mehrere Projekte, die mit Unterstützung der Metropolregion jetzt realisiert werden. Die „Aussichtsplattform – Beruf und mehr“ wird beispielsweise alle aktuellen Stellenangebote aus der Region für Fachkräfte, Schüler, Auszubildende und Absolventen auf einer Plattform bündeln. Ergänzt wird dieser Service durch Informationen über die örtlichen Lebensbedingungen: Wer vor der Entscheidung steht, sich dauerhaft im Nordwesten niederzulassen, wird einen grundlegenden Überblick über Themen wie Immobilien, Kinderbetreuung, ÖPNV, Freizeit oder Kultur erhalten.

Um die Metropolregion für Arbeitskräfte noch attraktiver zu machen, wird darüber hinaus das Projekt „Regionales Fachkräftemonitoring“ umgesetzt. Hier geht es darum, die Erwartungen der Arbeitnehmer besser kennenzulernen und die Strategien der Arbeitgeber zu optimieren. „Die Ergebnisse werden sehr nützlich sein, um sich als Unternehmen attraktiver zu positionieren“, so Landrat Bensberg. „Gerade im Wettbewerb mit anderen Regionen, die mit einer größeren Zahl an alternativen Arbeitsplatzangeboten locken, kann dies ein entscheidender Vorteil sein.“

Nicht zuletzt spielt in der aktuellen Förderrunde auch die Gesundheit eine wichtige Rolle, denn der demografische Wandel erfordert neue Konzepte, um Arbeitskräfte lange und zufrieden im Berufsleben zu halten. Mit dieser Aufgabe werden sich nun die „Thementage Resilienz“ befassen, bei denen es um die Stärkung der Widerstandskraft geht, aber auch die „Altersgerechten Assistenzsysteme in der Wohnungswirtschaft“ – sie ermöglichen ein längeres Leben im eigenen Heim und entlasten das Gesundheitswesen.

„Diese Projekte setzen die Ziele aus dem Handlungsrahmen 2014 – 2017 der Metropolregion weiter konsequent um“, erklärt Geschäftsführerin Dr. Anna Meincke. „Insbesondere der Förderschwerpunkt ‚demografischer Wandel‘ stößt aufgrund des Fachkräftebedarfs auf sehr große Resonanz. Die neuen Projekte werden uns helfen, den Nordwesten im überregionalen Wettbewerb weiter zu stärken.“

www.metropole-nordwest.de

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