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Plakataktion „Landwirtschaft dient allen

Kategorie Allgemein 26. September 2015
Viele Landwirte trafen sich zur Vorbereitung der Plakataktion und malten gemeinsam die Plakate. Weitere Eindrücke folgen in Kürze.

Viele Landwirte trafen sich zur Vorbereitung der Plakataktion und malten gemeinsam die Plakate.
Weitere Eindrücke folgen in Kürze. Bild:LHV

„Landwirtschaft dient allen“ dieser und andere Sprüche werden in den nächsten Tagen in ganz Ostfriesland zu sehen sein. Sie sollen, so der Landwirtschaftliche Hauptverein für Ostfriesland e. V. (LHV), die Enttäuschung der Landwirte über das Verhalten von Landwirtschaftsminister Christian Meyer zum Ausdruck bringen. Am Freitag, den 18. September ziehen darüber hinaus Bauern aus ganz Niedersachsen nach Hannover, um „Perspektive statt Agrarwende“ von der Landesregierung einzufordern.

Der LHV betont, dass die Betriebe nicht nur durch miserable Erlöse frustriert seien. Noch mehr machten ihnen die ständigen Angriffe und Vorwürfe des niedersächsischen Landwirtschaftsministers zu schaffen. „Aus Sicht der bäuerlichen Familienbetriebe im Agrarland Niedersachsen ist für die zweite Halbzeit der aktuellen Legislaturperiode eine Wende von der Agrarwende notwendig, damit die Betriebsleiter endlich wieder Perspektiven für ihr Wirtschaften auf den Höfen erkennen können“, so der LHV.

Es gehe nicht darum, sich Neuerungen zu verschließen oder sich gegen mehr Tierwohl zu wehren, teilt der LHV in seiner Erklärung mit. Die Landwirte entwickelten sich auch ohne politische Vorgaben stets weiter, jeder Stallbau, jede Investition stehe für mehr Tierwohl und Einbeziehung neuester und wissenschaftlich fundierter Erkenntnisse. Das vergesse der Landwirtschaftsminister leider immer wieder. Wichtig sei den Bauern, dass solche Maßnahmen gemeinsam mit den Landwirten erarbeitet und zum Beispiel auch wissenschaftliche sowie ökonomische Untersuchungen stärker berücksichtigt würden. Studien würden zwar in Auftrag gegeben, politisch gehandelt würde aber schon, bevor deren Ergebnisse bekannt seien. „Veränderungen müssen außerdem praxistauglich sein. Das heißt auch, dass die dadurch entstehenden Kosten ausgeglichen werden müssen“, macht der LHV deutlich.

„Die Landwirte wünschen sich mehr Wertschätzung ihrer Arbeit und bedauern die Entfremdung zwischen Landwirt und Verbraucher“, so der LHV abschließend. Sie würden die Verbraucher herzlich zum Dialog einladen und seien gerne bereit, mit ihnen zu diskutieren. Die Bauern wünschten sich außerdem, dass sich jeder Verbraucher selbst ein Bild mache und sich bei den Experten für Landwirtschaft informiere – den Landwirten!

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