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Regionales Baugewerbe entwickelt sich weiterhin positiv

Kategorie Unternehmen 25. März 2015

Regionales Baugewerbe profitiert auch vom Niedrigzinssatz

Symbolbild Baugewerbe: Maurer auf der Baustelle.

Das regionale Baugewerbe entwickelt sich weiterhin positiv.

Das regionale Baugewerbe konnte den positiven Trend der Vorjahre auch im Jahr 2014 fortsetzen. Zu diesem Ergebnis kommt eine Auswertung der aktuellen Umsatzstatistik für das Bauhauptgewerbe durch die IHK Osnabrück – Emsland – Grafschaft Bentheim.

Die regionalen Bauunternehmen konnten im Jahr 2014 ein Umsatzplus von 3,5 % verzeichnen, in etwa ebenso viel wie im Landesdurchschnitt. Im Hochbau nahmen die Umsätze um knapp 9 % zu, erklärte IHK-Pressesprecher Simon Peschges dem Handelsforum. Ein Wachstumstreiber sei hier vor allem der gewerbliche Bau (+14,5 %) gewesen. „Während im Wohnungsbau der Umsatz ebenfalls wuchs, ging er im öffentlichen Bau leicht zurück. Der Tiefbau musste ebenfalls einen leichten Dämpfer hinnehmen (-1 %). Insgesamt lag das Baugewerbe in allen Teilregionen des IHK-Bezirks im Plus. Den stärksten Zuwachs weist der Landkreis Grafschaft Bentheim mit gut 7 % auf“, betonte Peschges.

Die Niedrigzinsphase lasse Investoren verstärkt auf Sachinvestitionen setzen, etwa auf Immobilien. Davon haben nach Auffassung der IHK auch die regionalen Betriebe profitiert. Im milden Winter 2013/2014 konnte die Bautätigkeit weitgehend ohne Unterbrechung fortgeführt werden, so dass es im Sommer erwartungsgemäß zu einer kleinen Verschnaufpause kam, führte der Pressesprecher weiter aus. Auch der wiederum kurze und warme Winter zum diesjährigen Jahreswechsel habe die Baukonjunktur weiter begünstigt.

Baugewerbe: IHK rechnet 2015 mit leichtem Umsatzplus

Für den weiteren Jahresverlauf 2015 rechnet die IHK nur noch mit einem leichten Umsatzplus. Die Baubranche benötigt vor allem verlässliche und wirtschaftsfreundliche Rahmenbedingungen von der Politik. Insgesamt ist das Investitionsniveau in Deutschland trotz der niedrigen Zinsen vergleichsweise niedrig. Stärkere Bauinvestitionen – vor allem im öffentlichen Bereich – könnten Wachstumsimpulse auslösen. Dazu gehören vor allem die stetige Instandsetzung der Infrastruktur und der Ausbau wichtiger Verkehrswege wie beispielsweise der E 233. Eine intakte Infrastruktur ist ein wichtiger Standortfaktor und wirkt sich positiv auf alle regionalen Unternehmen aus.

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