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Rundfunkbeitrag: Wo bleiben die 17,50 Euro?

Kategorie Allgemein, Politik 3. April 2015

Seit dem 1. April beträgt der Rundfunkbeitrag 17,50 Euro im Monat und ist für jede Wohnung nur einmal zu zahlen.

Seit dem 1. April 2015 beträgt der Rundfunkbeitrag pro Wohnung 48 Cent weniger als zuvor. Pro Monat sind nun 17,50 Euro fällig. Die ARD hat Zahlen veröffentlicht, wofür das Geld anteilig genutzt werde. So fließen auf den einzelnen Beitrag umgerechnet 33 Cent an die Landesmedienanstalten, 48 Cent an das Deutschlandradio und 4,32 Euro an das ZDF.

Die ARD erhält 4,12 Euro pro Beitragszahler für Gemeinschaftsaufgaben. Der größte Teil davon, 2,88 Euro, werden für das Erste ausgegeben. 8,25 Euro wandern an die Landesrundfunkanstalten. Die Höhe, die einem Sender der ARD zur Verfügung stehe, richte sich jedoch nach der Größe des Sendegebiets sowie der Anzahl der Beitragszahler, schreibt die ARD. So gehen im Schnitt 3,06 Euro an das jeweilige Dritte Programm und 2,22 Euro an die Hörfunkprogramme.

Infografik: Wohin die 17.50 € Rundfunkbeitrag fließen | Statista

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Beim Rundfunkbeitrag gilt die einfache Regel: eine Wohnung – ein Beitrag. Egal, wie viele TV-Geräte, Radios oder Computer Sie besitzen, seit dem 1. April 2015 beträgt der Rundfunkbeitrag 17,50 Euro im Monat und ist für jede Wohnung nur einmal zu zahlen. Der Beitrag wurde damit von 17,98 Euro um 48 Cent gesenkt. Dies wurde durch die Reform der Rundfunkfinanzierung im Jahr 2013 möglich.

Die Darstellung zeigt, wie der monatliche Rundfunkbeitrag in Höhe von 17,50 Euro auf die öffentlich-rechtlichen Sender sowie die Landesmedienanstalten verteilt wird. Die ARD erhält vom Beitrag 12,37 Euro. Das ZDF, das Deutschlandradio sowie die Landesmedienanstalten bekommen zusammen 5,13 Euro.

Wie es ihrem gesetzlichen Auftrag entspricht, produzieren die ARD-Sender mit den 12,37 Euro ein vielfältiges regionales Programmangebot für Hörfunk und Fernsehen, das nationale Erste Deutsche Fernsehen, tagesschau24, EinsPlus, Einsfestival, ARD-Alpha, anteilig PHOENIX, KiKA, ARTE und 3sat sowie Videotext-und Onlineangebote.

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