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Software-Netzwerk Leer: „Silicon Valley Ostfrieslands“

Kategorie Online, Unternehmen 24. März 2015

Software-Netzwerk will Leer zu attraktivem Hightech-Standort ausbauen

Das Software-Netzwerk Leer ist ein Zusammenschluss mehrerer IT-Unternehmen aus Leer und Umgebung. Sie haben es sich zum Ziel gesetzt, Leer als attraktiven Hightech-Standort bekannter zu machen. Das Software-Netzwerk hat übrigens seit kurzem eine neue Schirmherrin: Diese Aufgabe übernahm jetzt während der Jahreshauptversammlung die Bürgermeisterin der Stadt Leer, Beatrix Kuhl.

Das Software-Netzwerk mit der neuen Schirmherrin Beatrix Kuhl (2. v. l.), Bürgermeisterin der Stadt Leer, und Vertretern des Landkreises Leer: Monika Fricke (l.) und Harald Krebs (7. v. r.). Bild: Landkreis Leer

Das Software-Netzwerk mit der neuen Schirmherrin Beatrix Kuhl (2. v. l.), Bürgermeisterin der Stadt Leer, und Vertretern des Landkreises Leer: Monika Fricke (l.) und Harald Krebs (7. v. r.). Bild: Landkreis Leer

Wenn es um das Software-Netzwerk Leer gehe, würden inzwischen viele bereits vom „Silicon Valley Ostfrieslands“ sprechen, erklärte Maike Duis, Pressesprecherin des Landkreises Leer, dem Handelsforum. „Mit der Schirmherrschaft unterstreicht die Bürgermeisterin, dass ihr die weitere Entwicklung der IT-Branche aus Leer am Herzen liegt“, freut sich der Netzwerk-Vorstand Bernd Hillbrands (Orgadata). „Sie steht hinter unseren Zielen, insbesondere in der Förderung des Nachwuchses.“

Junge Fachkräfte fördern, das ist auch der Ansporn des Landkreises Leer. Neben Landrat Bernhard Bramlage waren der Leiter der Wirtschaftsförderung, Harald Krebs, und die neue Hochschulbeauftragte des Landkreises Leer, Monika Fricke, auf der Versammlung des Netzwerks anwesend. Krebs präsentierte dabei den Software-Spezialisten, wie der demografische Wandel den Landkreis Leer verändern werde. Immer weniger junge Menschen würden in die Betriebe nachwachsen. Damit würden Fachkräfte fehlen. Zuerst seien, so Krebs, die Betriebe gefordert, sich verstärkt für neue Arbeitszeitmodelle vor allem für Frauen zu öffnen oder auch Teilqualifikationen zu akzeptieren.

Der Landkreis will weiter Arbeitslose qualifizieren und verstärkt beraten. Zurzeit werden alle Kontakte zwischen Schulen und Betrieben erfasst. Ziel: Kooperationen zwischen Schulen und Betrieben sollen die Berufsorientierung verbessern. In einem weiteren Projekt sollen junge Niederländer für den hiesigen Arbeitsmarkt gewonnen werden.

Die neue Hochschulbeauftragte des Landkreises, Monika Fricke, will ebenfalls die Bildungsabwanderung junger Menschen zwischen 16 und 24 Jahren minimieren. Sie hat die Vernetzung der regionalen Hochschulangebote und der hiesigen Wirtschaft im Blick. Ferner will sie die emotionale Bindung junger Menschen zu Ostfriesland beleben.

Darüber hinaus stellte Monika Fricke das nebenberufliche Studium an der Verwaltungs- und Wirtschafts-Akademie Leer (VWA) vor. Mit der Neuordnung der VWA können die Studenten auch im Bereich Betriebswirtschaftslehre mit Informatik-Schwerpunkt einen Bachelor-Abschluss machen.

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