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Tourismus-Umfrage: Stimmung ist verhalten

Kategorie Tourismus 15. Juni 2015

IHK Oldenburg: Die Stimmung im Gastgewerbe und im Reiseverkehrsgewerbe ist verhalten

Foto vom Strand im Winter.

Das Gast- sowie das Reiseverkehrsgewerbe beenden die
Wintersaison (November 2014 bis April 2015) verhalten gestimmt. Foto: Hans-Peter Heikens

Das Gast- sowie das Reiseverkehrsgewerbe beenden die Wintersaison (November 2014 bis April 2015) verhalten gestimmt. Dies ergibt die Auswertung der jetzt veröffentlichten Saisonumfrage Tourismus der Oldenburgischen Industrie- und Handelskammer (IHK).

Trotz eines rückläufigen Konjunkturklimaindexes bewertet rund die Hälfte der befragten Unternehmen die Geschäftslage im Gastgewerbe – Beherbergungsbranche und Gastronomie – als gut, nur rund acht Prozent dagegen als schlecht. Rund 40 Prozent der Unternehmen verkündeten Umsatzsteigerungen, in der Vorsaison waren es knapp 67 Prozent. Für die kommende Sommersaison ist die Stimmung im Gastgewerbe verhalten.

Tourismus: Steigende Arbeitskosten als Risiko

„Als größte Risiken betrachten die Unternehmen im Gastgewerbe die steigenden Arbeitskosten und die politischen Rahmenbedingungen. Dazu gehört zum Beispiel die Mehrbelastung durch die vorgeschriebene Dokumentation der Arbeitszeiten“, erläutert Carola Havekost, Geschäftsführerin für den Bereich Tourismus. Die Mehrheit der Unternehmen wird unverändert investieren. 41,5 Prozent der Unternehmen gaben an, ihre Investitionsbudgets beibehalten zu wollen, rund 20 Prozent wollen diese sogar ausweiten und vor allem modernisieren. Im Reiseverkehrsgewerbe – Reisebüros und Reiseveranstalter – ist die konjunkturelle Lage nach einem Rückgang in der Sommersaison 2014 erneut rückläufig.

Unternehmen im Tourismus sind verhaltener

Im Vergleich zur Vorsaison (30 Prozent) bewerten mit rund 14 Prozent deutlich weniger Unternehmen die momentane Geschäftslage als gut. Die zukünftige Geschäftslage wird von der Mehrheit der Unternehmen gleichbleibend bis ungünstiger eingeschätzt. Nur rund sieben Prozent der Unternehmen gehen davon aus, dass sich die Geschäftslage bessert.

„Die Digitalisierung schreitet auch in der Tourismuswirtschaft voran. Viele Kunden informieren sich vorab online über Hotels und Restaurants. Darauf müssen die Unternehmen reagieren und im Internet präsent sein“, so Havekost. Im Gastgewerbe nutzen Betriebe am häufigsten die eigene Webseite, E-Mail-Newsletter und Facebook, ebenso spielt die Nutzung überregionaler Plattformen bei der Kundengewinnung und -bindung eine wichtige Rolle.

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