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Unternehmensinsolvenzen in der Region gesunken

Kategorie Finanzen, Unternehmen 22. Juni 2015

Weniger Unternehmens-Insolvenzen im ersten Quartal 2015

Symbolbild: Mann mit Hut und Hegstock

Die Anzahl der Unternehmensinsolvenzen fällt in der Region Osnabrück-Emsland-Grafschaft Bentheim im ersten Quartal 2015 deutlich geringer aus. Foto: Life-of-Pix-free-stock-photos

Die Anzahl der Unternehmensinsolvenzen fällt in der Region Osnabrück-Emsland-Grafschaft Bentheim im ersten Quartal 2015 deutlich geringer aus. 55 Unternehmen haben Anträge auf Eröffnung eines Insolvenzverfahrens eingereicht. Das sind etwa ein Drittel weniger als im Vorjahresquartal. In Niedersachsen gingen die Unternehmensinsolvenzen um 26 % zurück. Das ergibt eine aktuelle Auswertung der amtlichen Statistik durch die IHK.

Mit Ausnahme des Verkehrsgewerbes (+14 %) konnten alle Wirtschaftszweige deutliche Rückgänge verzeichnen. Den stärksten Rückgang verzeichnen das Gast- und das Dienstleistungsgewerbe (-57 % bzw. -44 %). Es folgen der Handel, das Verarbeitende Gewerbe und das Baugewerbe (-27 %, -25 % und -22 %).

Nach Einschätzung der IHK lässt sich der aktuelle Rückgang vor allem auf die robuste Konjunktur und die starke Inlandsnachfrage zurückführen. Das günstige Umfeld aus niedrigem Ölpreis, niedrigen Zinsen und günstigem Eurokurs hält die regionale Wirtschaft auf hohem Niveau. Daher kann derzeit mit einem Rückgang der Unternehmensinsolvenzen im Jahresverlauf gerechnet werden.

Wenn dennoch Zahlungsunfähigkeit oder Überschuldung drohen, sollten Unternehmen frühzeitig reagieren. Um Unternehmen davor zu schützen, bietet die IHK zusammen mit der KfW Bankengruppe Unternehmen in Schwierigkeiten kompetente Beratung an. Ziel ist es, am „Runden Tisch“ Schwachstellen zu identifizieren und Maßnahmenvorschläge zur Überwindung der wirtschaftlichen Schwierigkeiten zu entwickeln.

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