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Was denken die Firmen über den Mindestlohn?

Kategorie Politik, Unternehmen 2. April 2015

Mindestlohn: Vielen Firmen ist der Bürokratieaufwand zu groß

Die praktische Umsetzung des Mindestlohngesetzes führt in Unternehmen des Oldenburger Landes zu erheblichen Unsicherheiten und Problemen.

Die praktische Umsetzung des Mindestlohngesetzes führt in Unternehmen des Oldenburger Landes zu erheblichen Unsicherheiten und Problemen.

Die praktische Umsetzung des Mindestlohngesetzes führt in Unternehmen des Oldenburger Landes zu erheblichen Unsicherheiten und Problemen. Die Umfrage der Oldenburgischen IHK unter ihren Mitgliedsunternehmen hat ergeben, dass insbesondere zwei Regelungen Schwierigkeiten machen: die in bestimmten Branchen und bei der Beschäftigung von Minijobbern vorgeschriebene Dokumentationspflicht sowie die Haftung für die Einhaltung des Mindestlohnes durch Auftraggeber. Das teilte die Oldenburgische IHK gerade dem Handelsforum mit.

Dass die Dokumentationspflicht zu einem immensen Bürokratieaufwand der betroffenen Arbeitgeber führt, gaben 55 Prozent der Umfrageteilnehmer an. 45 Prozent rechnen mit Mehrkosten, beispielsweise durch die Einführung von Zeiterfassungssystemen. Schwierigkeiten mit Auftraggebern bzw. Auftragnehmern aufgrund der Auftraggeberhaftung haben bereits 35 Prozent der Unternehmen erfahren.

Die Ergebnisse der Umfrage decken sich mit den Erfahrungen im täglichen Austausch mit den Mitgliedern, durch telefonische Anfragen oder Gespräche nach unseren Informationsveranstaltungen zum Thema.

Die IHK fordert nun die Bundestagsabgeordneten des Oldenburger Landes dazu auf, sich für eine praktikable Ausgestaltung der gesetzlichen Regelungen einzusetzen. Denn die Koalitionsspitze hatte sich darauf verständigt, die Auswirkungen des Mindestlohngesetzes nach Ostern zu bewerten und bei Bedarf Korrekturen vorzunehmen.

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