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Wirtschaft auf hohem Niveau

Kategorie Allgemein, Wirtschaft 2. August 2015
„Die Wirtschaft in der Region arbeitet weiterhin auf hohem Niveau“, freute sich der Präsident der Industrie- und Handelskammer für Ostfriesland und Papenburg (IHK), Wilhelm-A. Brüning

„Die Wirtschaft in der Region arbeitet weiterhin auf hohem Niveau“, freute sich der Präsident der Industrie- und Handelskammer für Ostfriesland und Papenburg (IHK), Wilhelm-A. Brüning

„Die Wirtschaft in der Region arbeitet weiterhin auf hohem Niveau“

Mit dieser Aussage erfreute sich der Präsident der Industrie- und Handelskammer für Ostfriesland und Papenburg (IHK), Wilhelm-A. Brüning, bei der Veröffentlichung der aktuellen Konjunkturumfrage nach dem zweiten Quartal 2015. Insbesondere der Einzelhandel meldet eine gute Geschäftslage. In der Industrie hat sich die Lage aufgrund des schwächer gewordenen Auslandsgeschäft dagegen etwas eingetrübt. Dies führt dazu, dass der aktuelle Konjunkturklimaindikator leicht auf 122 von 200 möglichen Punkten zurückgeht. (Im Vergleich zum Vorquartal ist dies ein Rückgang um zwei Punkte. Vor einem Jahr lag der Indikator mit 112 Punkten noch um 10 Punkte niedriger.)

Die IHK hatte im Rahmen ihrer vierteljährlichen Konjunkturumfrage wieder mehr als 200 Unternehmen aus der Industrie, dem Einzel- und dem Großhandel, der Dienstleistungsbranche sowie aus dem Verkehrssektor der Region zu ihrer gegenwärtigen wirtschaftlichen Situation und zu ihren Erwartungen für die kommenden Monate befragt.

Im zweiten Quartal 2015 schätzen erneut neun von zehn Unternehmen ihre aktuelle Geschäftslage als gut oder zumindest befriedigend ein. Dabei beurteilt ein Drittel seine derzeitige Lage als „gut“ und drei von fünf Unternehmen nennen sie „befriedigend“. Die Ertragslage ist in der Industrie relativ stabil geblieben, während sie sich im Einzelhandel per Saldo verbessert hat. Der Großhandel und das Verkehrsgewerbe haben hingegen mit Ertragsrückgängen zu kämpfen.

Für die nächsten drei Monate erwartet nur jedes fünfte Unternehmen Verbesserungen bei der Geschäftslage, während drei Viertel von einer „gleichbleibenden“ Geschäftslage ausgehen. Vor allem die Industrieunternehmen erwarten kaum weiteres Wachstum. Das spiegelt sich auch im Auslandsgeschäft wider, das auf hohem Niveau verharrt aber kaum neue Impulse verspricht.

Dabei bleibt der regionale Arbeitsmarkt stabil. Diejenigen Unternehmen, die zusätzliche Stellen schaffen wollen halten sich mit denjenigen die Waage, die Personal abbauen müssen. Drei von fünf Unternehmen gehen von „gleich bleibenden“ Beschäftigtenzahlen aus.

Die zukünftige Investitionsbereitschaft steigt per Saldo leicht. Knapp ein Drittel der Unternehmen planen zusätzliche Investitionen, drei von fünf Unternehmen wollen das Investitionsniveau halten.

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